300 Hochbeete der „Town & Country“-Stiftung

Auch die Schüler der Rudolf-Steiner-Schule Nordheide in Kakenstorf freuen sich über ein Hochbeet der Umwelt-Initiative „Zukunft Stadt & Natur„, das ihnen jüngst im Rahmen der bundesweiten Spendenaktion „PflanzenWelten“ übergeben wurde.

Über 300 Hochbeete wurden bundesweit bereits an Schulen und Kitas von Botschaftern der „Town & Country„-Stiftung übergeben, weitere werden in diesem Jahr hinzukommen – so groß ist das Interesse an einer solchen Spende. Auch aufgrund dieser großen Resonanz wurden die „PflanzenWelten“ in diesem Frühjahr als „UN-Dekade-Projekt“ im Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für alle“ des Bundesumweltministeriums von einer Expertenjury ausgezeichnet.

Quelle

https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/tostedt/panorama/hochbeet-fuer-nachwuchsgaertner-der-rudolf-steiner-schule-nordheide-d127739.html (18-11-26)

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Hochbeet-Idee „Ackerwinde“

Jan Lanvers hat in Witzenhausen Ökologische Agrarwissenschaften studiert und war bereits 2016 mit der Ackerwinde Preisträger beim Gründerwettbewerb der Uni Kassel. Er hat sich die Idee mittlerweile patentieren lassen und will sie mit seiner Schwester Teresa nun vermarkten. Das besondere Hochbeet Ackerwinde mit Spezialsubstrat und Bewässerungssystem erlaubt den vertikalen Anbau von Gemüse, Kräutern und Blumen. Die Ackerwinde vervielfacht die nutzbare Fläche für den Pflanzenanbau und besticht gleichzeitig durch ihr außergewöhnliches Design. Begonnen hat alles mit einem Projekt im Fachgebiet Ökologischer Land- und Pflanzenbau: Lanvers sollte eine Gemüsesäule weiterentwickeln, die die Künstlerin Claire Pentecost 2012 als Teil des Projekts „Seed Soil“ auf der documenta13 vor dem Ottoneum gezeigt hatte. Dabei fand Lanvers einen Weg, das Beet so zu bauen, dass sich die Pflanzen in dem vertikalen Beet nicht gegenseitig Licht und Platz streitig machen. Sein Ziel ist es, dass Menschen durch das Beet Lust bekommen, selbst Gemüse anzubauen. Das Hochbeet kann in unterschiedlichen Höhen aufgestellt werden und braucht nur wenig Grundfläche – ideal also für das Gärtnern auf Balkonen oder in kleinen Gärten. Ein Exemplar der Ackerwinde, das von verschiedenen Sponsoren gestiftet wurde, steht seit dem Sommer am Marktplatz in Witzenhausen und soll neue Möglichkeiten in der Stadtbegrünung und im Urban Gardening eröffnen.

Facebook: https://www.facebook.com/growingpillar/

Video: https://www.facebook.com/growingpillar/videos/247686532533521/



Anmerkung: Übrigens scheint der Begriff Ackerwinde nicht besonders glücklich gewählt, denn es handelt sich dabei um ein in Europa weit verbreitetes Unkraut aus der Familie der Windengewächse. Es ist eine windende, mehrjährige, krautige Pflanze, die im Boden ein dichtes Netzwerk von knotig verdickten Wurzelsträngen ausbildet, die immer wieder neue Sprossen hervor treiben, selbst wenn man die Pflanze oberflächlich gejätet hat. Die Spitzen der Sprossachsen führen kreisförmige Suchbewegungen von oben gesehen, entgegen dem Uhrzeigersinn durch, um sich an einer geeigneten Unterlage emporwinden zu können. Allerdings ist die Acker-Winde auch eine altbekannte Heilpflanze, sie enthält psychoaktive Alkaloide, wie sie früher beispielsweise in Hexensalben verwendet wurden.

Siehe dazu auch das Gedicht Wildwuchernde Winde.

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Hochbeete boomen – Blumentopf 2.0

Einige Auszüge aus aktuellen Pressemeldungen:

Die Nachfrage nach Hochbeeten boomt seit über 10 Jahren ungebrochen und zeigt erstaunlicherweise keinerlei Sättigungserscheinungen. Profiteure der Nachfrage dieser „Hidden Campions“ unter den Produkten im Gartensegment sind aktuell vor allem Baumärkte und Online-Versender, die den Trend längst ausgemacht haben. Hochbeete, die früher eher eine Randerscheinung waren, schicken sich aktuell an, geradezu zum Mainstream und Verkaufshit zu werden. Eine Verwendung von Hochbeeten die bislang jedoch kaum Beachtung fand, und den Trend zum Hochbeet maßgeblich mit befeuert, überraschte aber selbst die Marktingexperten der Branche, die über dem Phänomen des Hochbeetbooms etwas rätselten. Es sind Hochbeete auf größeren Balkonen und Dachterrassen. Urban Gardening ist hier das Stichwort. Das Upgrade auf den großen Blumentopf 2.0. wird von immer mehr jungen Städtern entdeckt. Ein Markt der, trotz nicht linearem Wachstum, geradezu unerschöpflich scheint.

Hochbeete liegen im Trend. Die Nachfrage steigt Jahr für Jahr. Ein Hochbeet ist ein Juwel auch auf dem Balkon, der Terrasse oder in Umgebungen wo eine normale Bepflanzung schwierig ist, ist ein Hochbeet eine tolle Idee. Es lassen sich in einem Hochbeet frische Küchenkräuter ebenso anbauen wie Salat, Gemüse oder Blumen. Im Prinzip sind alle einjährigen Pflanzen bestens geeignet. Aber auch mehrjährige Zierpflanzen oder Sträucher gedeihen hervorragend im Hochbeet.

Dabei ist das Hochbeet pflegeleicht und einfach vor Schädlingen wie Schnecken zu schützen. Unsere Hochbeete aus Edelstahl sind darüber hinaus, im Gegensatz zu Hochbeeten aus Holz, selbst vor Verrottung geschützt und benötigen auch keine gesundheitsschädliche Imprägnierung für Holz. Der Edelstahl ist nicht nur schickes Design. Ökologisch ist das Edelstahl-Hochbeet sicherlich eine der weitaus unproblematischsten Lösungen.

Zu beachten gilt wie bei allen Hochbeeten nur, dass man von unten nach oben mit immer feinerem Material arbeitet. Unten z.B. groben Holz Beschnitt und Laub einstreuen, dazwischen feineres Material wie Grasschnitt, pflanzliche Küchenabfälle usw. und oben eine Schicht Deckerde. Außerdem sollte das Hochbeet alle 6-7 Jahre neu befüllt werden. Dass das Hochbeet alle 6-7 Vegetationsphasen aufgefrischt werden sollte, ist auch die einzige Einschränkung für mehrjährige Pflanzen. Wer das Hochbeet nicht erneuern will, hat gegenüber der normalen Erdbepflanzung aber keine Nachteile. Er nutzt nur die vielfältigen Vorteile des Hochbeetes nicht mehr vollständig aus.

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