Erdäpfel im Hochbeet

In der Dürmentinger Grundschule ist ein Hochbeet ist angelegt worden und die ersten Frühlingsblumen blühen schon, doch damit die Kinder auch das Gedeihen von Pflanzen erleben können, sollen nun Kartoffeln im Schulgarten wachsen. Der richtige Zeitpunkt zum Pflanzen ist dann, wenn die Bodentemperatur mindestens sieben Grad beträgt. Für den Anbau werden meist spezielle Pflanzkartoffeln verwendet, doch alternativ eignen sich auch Biokartoffeln. Da Kartoffeln zum Wachsen viele Nährstoffe benötigen, sollte die Erde am besten schon im Herbst mit Mist angereichert werden. Alternativ kann man beim Pflanzen im Frühling Kompost oder anderen organischen Dünger in den Boden einarbeiten.

Dominik Diesch aus Dürmentingen zeigte den Kindern der Klassen zwei und drei, wie man Kartoffeln setzt und hat zweierlei Sorten zum Setzen mitgebracht: runde, mehlige Kartoffeln und die längliche Salatkartoffel. Er erklärte den Kindern, welche Bedingungen die Kartoffel braucht, um optimal gedeihen zu können, denn viele Faktoren kommen hier zusammen. Kartoffeln sollten nur alle vier Jahre an derselben Stelle im Hochbeet wachsen, denn so wird die Gefahr von Krankheiten reduziert. Gepflanzt wird in einem Abstand von mindestens 35 Zentimetern. Mit den Augen beziehungsweise dem Austrieb nach oben gerichtet kommen die Kartoffeln etwa zehn Zentimeter tief in die Erde.

Wenn dann die Kartoffelpflanze wächst und blüht, werden die Schulkinder die Sorte auch an der Farbe der Blüte erkennen, denn die Salatkartoffelpflanze wird weiße Blüten treiben und die mehlige Sorte violette.

Hinweis: Das in Österreich gebräuchliche Erdäpfel für Kartoffel ist übrigens eine wörtliche Übersetzung des französischen Wortes pommes de terre – Äpfel der Erde!

Quellen

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/duermentingen_artikel,-kartoffeln-im-schulgarten-_arid,10870067.html (18-05-16)
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Anleitung-Kartoffeln-im-Beet-und-Topf-pflanzen,kartoffeln542.html (18-05-12)

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