Gemüse-Sharing digital und analog

Die Schwäbische vom 30. August 2018 berichtet unter dem Titel „Gemüse-Sharing digital und analog“ davon, dass durch die gute Witterung das Hochbeet einer Gärtnerin förmlich explodierte, d. h., alles wuchs, kein Ende war in Sicht. „Seit Beginn der Sommerferien essen wir also mittags und abends Salat in den unterschiedlichsten Variationen (…), nur zum Frühstück müssen wir das gesunde Grün nicht haben. Bis wir uns dem luxuriösen ’Problem’ gegenübersahen, Salat und Kräuter ohne Ende zu haben, während unsere Kapazitäten ausgereizt waren. Ich fragte in der Nachbarschaft nach Abnehmern, aber da ich nicht die einzige bin, die Salat zu verschenken hat, hielt sich mein Erfolg in Grenzen: Inmitten einer idyllischen Siedlung im Allgäu sind viele Gärtner zu finden, da bilde ich keine Ausnahme.“

Aber in einer Facebook-Gruppe versuchte die Gärtnerin ihren Salat anzupreisen. „Binnen Sekunden meldeten sich mehrere User, die auch ziemlich zügig vorbeischauten und sich etwas abschnitten. Ich freute mich wirklich sehr, dass die Gefahr von blühendem und damit ungenießbarem Salat gebannt war. Hätten wir selbst keine Tomaten oder Zucchini gehabt, wären unsere gesunden Blätter sogar gegen Früchte eintauschbar gewesen – denn davon haben offensichtlich andere Familien zu viel. Die Mission war erfolgreich, das Hochbeet ist jetzt abgegrast, doch in wenigen Tagen werden wir wieder Salat haben und ich kenne nun Personen, die uns gerne beim Essen helfen.“

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