Hochbeet im Ausbildungsrestaurant

Die Frankfurter Neue Presse vom 24. Oktober berichtet, dass 14 Auszubildende im Restaurant „Startorante“ in Gallus zwölf Hochbeete gezimmert haben, damit die Kräuter-, Salat- und Gemüsepflanzen für das Ausbildungsrestaurant der „Faprik“ besser gedeihen. Derzeit probieren die angehenden Köchinnen die ersten eigenen Gewürze aus, wobei die Auszubildenden im Restaurant „Startorante“ nur einige Schritte aus der Küche bis zum Hochbeet auf der Terrasse laufen müssen.

Die Azubis sind im ersten und dritten Ausbildungsjahr und qualifizieren uns im ,Startorante’ für den Küchen- und Gastronomiebetrieb. Die Idee des „essbaren Geländes“ verbindet die Jugendlichen und die Mitarbeiter der gemeinnützigen Ausbildungs- und Handels GmbH „Faprik“, denn was die Jugendlichen in der Berufsorientierung im Beet anlegen, hegen und pflegen, können die Auszubildenden im Restaurant „Startorante“ später ernten und für ihre Menüs verwenden. Denn das Essen ist im Catering etwa für das Haus Gallus ebenso beliebt wie für das Mittagsrestaurant, wobei leicht zu ziehende Gemüsepflanzen wie die Zucchini sich auch besonders für vegetarische Gerichte eignen.

Das Projekt „Ökoprofit“ wurde wegen seiner Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit prämiert und wird vom Verfügungsfonds Soziale Stadt Gallus mit 4800 Euro unterstützt. In die Hochbeete kommen Kiesel, Humus, Erde und Dünger, damit die gespendeten Pflanzen dank der vielen Nährstoffe und der Bodenwärme optimal wachsen. Außerdem sind die Hochbeete vor Schneckenfraß geschützt und bilden zugleich einen begrünten Abschluss der offenen Terrasse im Restaurant.

Nächstes Jahr will man mit weiteren Jugendlichen außerdem eine Kräuterspirale anlegen, um den Anteil an selbst angebauten Gemüse- und Kräuterpflanzen im Startorante weiter zu steigern.

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