Hochbeet im Herbst

Herbstzeit ist auch Bauzeit für Hochbeete, denn jetzt kann man diese schon mit organischem Material füllen, also mit Laub, Strauchschnitt, Äste usw. Im Herbst fällt im Garten reichlich organisches Material an, also die Reste von Gemüsebeeten, faules Obst, abgeschnittene Stauden und Schnittgut von Gehölzen. Der Herbst ist also die ideale Zeit, ein Hochbeet vorzubereiten. Baum- und Strauchrückschnitt gut zerkleinert, aus dem Kompost ausgesiebtes grobes Material, Blätter, Rasenschnitt und auch Nadelholz in geringen Mengen kann in das Hochbeet gefüllt werden. Große Äste sollten zerkleinert und gut geschlichtet werden, damit keine Hohlräume entstehen, denn je mehr Holräume, desto schneller sinkt der Aufbau im Hochbeet zusammen.
Darüber füllt man eine etwa 30 cm hohe Lage Muttererde, und dann ist das neue Beet bereit zum Aussäen und Pflanzen.

Das organische Material im Hochbeet verrottet langsam zu humusreicher und tiefgründiger Erde, wobei die dabei entstehende Verrottungswärme und der gute Wasserabzug während der gesamten Lebensdauer des Hochbeetes ein früheres Bepflanzen und längeres Ernten als auf normalen Freilandbeeten erlauben.

Siehe dazu auch http://www.servusmagazin.at/26032015/was-kommt-jetzt-ins-hochbeet und http://blog.janatuerlich.at/blog-post/2014/10/30/hoch-und-huegelbeete-der-wiederentdeckte-trend-fuer-stadt-und-landgaerten/

In einem Gartenblog fand sich folgende Idee

Zum Nachpflanzen: Herbstliches Hochbeet mit Purpurglöckchen

Auf der begrenzten Fläche im Hochbeet kommen nur sieben Sorten zum Einsatz. Der Lavendel ’Hidcote Blue‘ blüht im Juni und Juli, dann liegt auch sein feiner Duft in der Luft. Den Winter über bereichert er als silberne Kugel das Beet. Der Silberblatt-Salbei hat einen ähnlichen Farbton. Seine dicht behaarten Blätter laden ganzjährig zum Streicheln ein. Er blüht ebenfalls im Juni und Juli, allerdings in Weiß. Auch die zwei Purpurglöckchen-Sorten behalten ihr Laub über den Winter; ’Caramel‘ sorgt mit gelb-orangen Blättern für Farbe, ’Frosted Violet‘ mit dunkelroten. Von Juni bis August zeigen sie ihre feinen Blütenrispen. Die Dreiblattspiere blüht im Juni und Juli, fast noch beeindruckender ist ihre rot-orange Herbstfärbung. Im Hochbeet sollte darauf geachtet werden, dass sie ausreichend gegossen wird. Während die Dreiblattspiere schon ihr Herbstkleid zeigt, stehen Oktobermargerite und Bartblume in volle Blüte. Die weiße Oktobermargerite bildet mit einer Höhe von 160 Zentimetern den Abschluss, die Bartblume ’Blauer Spatz‘ wächst davor. Die Sorte bleibt niedrig und kompakt – ideal für das kleine Hochbeet. Die Dreiblattspiere (Gillenia trifoliata) hat einen hübschen rötlichen Austrieb und zeigt im Juni und Juli zahllose grazile Blütensterne, die in roten Kelchen sitzen. Mindestens genauso beeindruckend ist ihre rotorange Herbstfärbung. Die Dreiblattspiere ist gut für den Gehölzrand geeignet, kann aber auch sonnig stehen, wenn der Boden ausreichend feucht ist. Sie hat einen buschigen Wuchs und wird bis zu 80 Zentimeter hoch.

Quelle: https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/nutzgaerten/spalierobst-pflanzen-26726 (16-11-13)

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