Hochbeet und Kunst

Die Augsburger Allgemeine berichtet am 12. August, dass SchülerInnen aus drei Königsbrunner Schulen über neun Wochen hinweg im Rahmen des soziokulturellen Projekts XYZ – KUNSTsinnGEWEBE gemeinsam mit Künstlern ein Kunst-Hochbeet errichtet haben. Ausgangspunkt war die These, dass der gepflegte Wandel vom Werden zum Vergehen bei Jung wie Alt, im Prinzip bei allen lebendigen Wesen, egal ob Mensch, Tier oder Pflanze, das rechte Maß an Hege, Pflege, Nahrung und Zuwendung in stimmigem Rhythmus und zur rechten Zeit voraussetzt. In acht großen Bildtafeln erarbeiteten Schüler der Mittelschule mit Maler Hermann Geyer (Plauen), dem Schöpfer der Augsburg-Blume, Bernhard Thrum, und angehenden Kunstlehrern der Universität Augsburg eigene Vorstellungen und Wertebilder. Auch sollem im Kontakt zwischen drei Generationen Verbindendes und Trennendes entdeckt und individuelle Sichtweisen zur Diskussion gestellt werden, wobei es Spielraum und künstlerische Begleitung geben sollte, damit Schüler eine eigene Haltung suchen, zum Ausdruck bringen und dann mutig in den öffentlichen Raum stellen.

Leider hat die Stadt inzwischen direkt neben einem Hochbeet eine „Dog-Station“ mit Tüten für Hundekot installiert!

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3 Kommentare zu Hochbeet und Kunst

  1. Patou sagt:

    Patou sagt: „Wuff! Wuff!“

  2. Hund sagt:

    Das ist Scheiße!

  3. Wie lassen sich Hochbeet und Literatur miteinander verbinden? Das ist sicher ein spannendes Thema, dem man in einer Literarischen Matinee nachgehen sollte!

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