Kritik am Hochbeet

In diversen Foren wird auch Kritik am Hochbeet und dem Hochbeet-Boom geübt:

  • Jetzt muss ich als Gärtner doch einmal ganz dumm fragen: warum werden momentan die Hochbeete wieder so hochgepuscht?
  • Ich sehe persönlich keinen erkennbaren Vorteil gegenüber einer normalen Beetkultur, ganz im Gegenteil. Es entstehen doch nicht unerhebliche Kosten, ein riesen Aufbauheckmeck, ganz zu schweigen von der späteren Bearbeitbarkeit, die ich extrem unpraktisch finde.
  • Der einzige Vorteil scheint mir das Nichtmehrbücken zu sein. Aber wie alt sind wir denn schon?
  • Das ist – ehrlich gesagt – auch der einzige Vorteil, der mir so einfällt. Zumal bei allen meinen Gartennachbarn mit Hochbeet in dasselbe Wühlmäuse und ähnliches eingezogen sind
  • Ich würde wenn (genügend Material da wäre) eher ein Hügelbeet bauen, das im Lauf von wenigen Jahren flach genug ist, um es einfach wieder einzuebnen.
  • Ich stelle nur fest, dass gerade in Gartencentern und Baumärkten dieses Thema seit zwei, drei Jahren massiv aufgenommen wurde und überall diese grässlichen Plastikbehälter rumstehen, die auch Hochbeete genannt werden. Und dass mancher Gartenjournalist dieses Thema ebenfalls aufgreift.
  • Ansonsten bin ich nicht so modern und renne jedem Trend hinterher, ich bin auch gar nicht darüber informiert.
  • Allerdings braucht man wirklich Unmengen an Kompost und Erde. Und natürlich sackt alles Jahr um Jahr zusammen. Entweder räumt man dann alles aus und baut es neu auf, oder man hat dann ein Beet ohne Bodenheizung. Ich überlege noch, was ich mache …
  • Die Optik spielt bei mir aber schon eine Rolle. Ich will weder so ein Plastikungetüm noch ein wild zusammengehauenes Palettenmonster in meinem Gemüsegarten stehen haben.Wie heißt es doch so schön: Das Auge isst mit
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