Saatbänder im Hochbeet

Saatbänder bestehen aus einem langen und schmalen sowie biologisch abbaubaren Vliesstoff, in den die einzelnen Saatkörner bereits im idealen Abstand zueinander integriert worden sind. Sie ermöglichen eine Aussaat von Blumen und Gemüse in geometrischen Mustern, ohne auf den Abstand der Saatkörner achten zu müssen. Die Saatbänder einfach ausrollen, angießen, mit Erde abdecken und feucht halten. Wer etwa Karotten mit einem Saatband aussät, erspart sich später das Vereinzeln der jungen Karotten.

Saatbänder bieten sich auch überall dort an, wo es schnell gehen soll und wo man nicht viel Arbeit mit der Aussaat von Kräutern oder Gemüse haben möchte. Saatbänder gibt es zu den verschiedensten Kräutern und Gemüsen, wobei hier das Saatgut in einem Papierband untergebracht ist und einfach in die Erde gelegt wird. Dabei vereinen Saatbänder viele Vorteile in sich, denn die Samenkörner befinden sich in einem Schutzpapier, sodass samenpickende Vögel hier keine Chance haben, die Saat zu stehlen.

Um mit einem Saatband erfolgreich zu sein, sollte man das Beet umgraben und ein wenig düngen. Dann wird eine Saatfurche gezogen, die zwischen einem und zwei Zentimetern tief sein sollte. In diese Furche wird dann das Saatband eingelegt. Wichtig ist es, die Saat anzufeuchten, bevor die Erde darauf geschüttet wird.

Wem Saatbänder zu teuer sind, kann sie auch selber etwa mit Hilfe von Toilettenpapier erzeugen.

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