Vom Kompost zum Kürbis

Mit der Aktion bzw. dem Wettbewerb „Vom Kompost zum Kürbis“ will das AWO-Familienzentrums an der Düsseldorfer Straße in Mettmann bei Kindern schon im Kindesalter ein Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen schaffen. So gehören Küchen- und Gartenabfälle nicht in den Restmüll, sondern in die Biotonne, wobei das, was in der Biotonne landet, dann wieder zu wertvollen Nährstoffen in Form von Kompost umgewandelt werden kann. Am Ende des Sommers werden noch die größten Kürbisse gekürt und die Sieger erhalten einen kleinen Preis. In den letzten Wochen haben die Kinder bereits Kürbiskernen zarte Pflänzchen auf der Fensterbank gezogen, die nun zu stattlichen krautigen Gewächsen herangewachsen sind. Akribisch haben die kleinen Nachwuchs-Gärtner die Entwicklung der Pflanzen auf selbstgemalten Bildern dokumentiert. Den Kompost hat die Kita zu Beginn der Aktion von der Kompostierungsanlage KDM in Ratingen geliefert bekommen und dann in die Hochbeete gefüllt. Jetzt wurden diese Pflanzen in das Hochbeet gesetzt und gegossen.
Quelle: WAZ vom 2. Juni 2014

Ebenfalls in der WAZ befindet sich ein Bericht aus Gerresheim: „Neben der Basilika St. Margareta, also im Herzen von Gerresheim, befindet sich ein Hochbeet, das lange Zeit einen sehr verwahrlosten Eindruck machte und immer mehr zum „Hundeklo“ verkam. Das Team der Bürgerstiftung Gerricus wollte diesen Zustand gerne verändern, um aus dem platt getrampelten Stück Erde ein blühendes und ansehnliches Beet zu machen. Angeregt von dem charmanten, zukunftsweisenden Trend des Urban Gardening, der Begrünung, Nutzung und Verschönerung von brach liegenden Flächen im Stadtteil, erschien die heruntergekommene Grünfläche vor dem Brunnengarten des Stiftsgebäudes der Bürgerstiftung dazu ideal. Als die Kindertagesstätte St. Margareta im letzten Jahr in unmittelbare Nähe zog, entstand die Idee, dass die Kita-Kinder mit Unterstützung der Stiftung die Patenschaft für das Hochbeet übernehmen könnten. Auf diese Weise erfahren „Stadtkinder“, welche Blumen und Sträucher zu welcher Jahreszeit gepflanzt werden und wie sie gepflegt werden müssen. Zugleich übernehmen sie ein Stück Verantwortung für einen öffentlichen Raum. Die Bezirksvertretung 7 begrüßt diese Initiative ausdrücklich und freut sich, sowohl über die Patenschaft als auch über die Umgestaltung. Die Bezirksverwaltungsstelle organisierte im Juli einen Ortstermin mit den Fachleuten des Amtes für Verkehrsmanagement und des Gartenamts. Die Leiterin der Kita, Elke Bonn, stellte ihre Ideen vor, und ganz unbürokratisch wurde anschließend ein kreuzförmiger Steinweg angelegt und die Beete mit Muttererde verfüllt. Nun rücken in dieser Woche die ersten Kinder der Kita St. Margareta an, um das Hochbeet der Jahreszeit entsprechend mit Sträuchern und Blumenzwiebeln für das nächste Frühjahr zu bepflanzen. Dabei erhält jede der vier Kita-Gruppen eine eigene „Ecke“ des Hochbeets zur Pflege.“
Quelle: WAZ vom 15. September 2014

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Ein Kommentar zu Vom Kompost zum Kürbis

  1. Radio Burgenland vom 3. Oktober 2017 sagt:

    Übrigens: Kürbisse gehören nicht ins Hochbeet, weil sie zu viele Nährstoffe und zu viel Platz brauchen. Der Kürbis ist ein echtes Kern-Kraftwerk, der vor rund 400 Jahren von Mittelamerika aus Europa eroberte. Obwohl er als Gemüse bezeichnet wird, ist der Kürbis das größte Exemplar aus der Familie der Beerenfrüchte, wobei der zurzeit größte Kürbis der Welt 766 Kilogramm auf die Waage bringt. Der Kürbis ist kalorienarm, vitaminreich und wirkt entschlackend, wobei Kürbisgerichte außerdem die Abwehrkräfte stärken sollen. Der Kürbis lässt sich nicht nur vielfältig in Form von Suppen, Beilagen usw. verarbeiten, sondern auch geschmackvoll konservieren und er kann auch roh genossen werden, etwa als Carpaccio.

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