Wenn die Nährstoffe im Hochbeet ausgehen

Wer den Eindruck hat, dass dem Hochbeet am Ende einer Saison die Nährstoffe im Boden fehlen oder man noch Starkzehrer wie Kren pflanzen möchte, kann durch eine neue Schicht die Höhe ausgleichen und gleichzeitig frische Nährstoffe hinzufügen.

Zum Auffüllen des Hochbeets die oberste Erdschicht vorsichtig beiseiteschieben oder abtragen, anschließend eine Mischung aus grobem Kompost, Rasenschnitt oder abgeschnittenen Stauden und Hornspäne einfüllen. Wenn man nur bestimmte Bereiche im Beet anreichern will, gräbt man dafür ein etwa 60 Zentimeter tiefes Loch mit einem Umfang von etwa 25 mal 25 Zentimeter und gibt die se Mischung hinein. Danach wird mit dem Aushub bzw. der abgetragenen Schicht bedeckt.

Soll aber nichts mehr gepflanzt werden, kann zusätzlich eine Mulchschicht, etwa aus Laub, das sich im Herbst anbietet, ausgebracht werden. Geht es jedoch nur darum, die Höhe im Beet zu erhalten, genügt es, frische Komposterde oder Gartenerde aufzuschütten. Zusätzlich kann man den Boden mit einer Gründüngung verbessern, wobei Pflanzen wie Phacelia oder Gelbsenf die Erde mit Nährstoffen versorgen, insbesondere mit Stickstoff. Durch eine solche Gründüngung wird der Boden im Hochbeet gelockert und mit organischer Masse angereichert. Im Oktober ist es übrigens noch möglich Feldsalat auszusäen, wobei frostunempfindliche Sorten bis zum März des Folgejahres geerntet werden können.

Quelle: https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Hochbeet-im-Herbst-neu-befuellen-und-duengen,hochbeet194.html (18-10-17)

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