Zehn Hochbeete für Kitas in Trier

Der Naturschutzbund sucht Kitas für sein Hochbeetprojekt: Auch 2016 können wieder zehn Kindertagesstätten aus den Landkreisen Trier-Saarburg und Bitburg-Prüm sowie der Stadt Trier das Angebot in Anspruch nehmen. Die Einrichtungen sollten Platz für ein zwei Quadratmeter großes Hochbeet haben und einen Hochbeetpaten, der die Kinder anleitet.

Das nötige Wissen und die erforderliche Praxis vermittelt der Naturschutzbund den Paten in Workshops. Das Hochbeet, eine 60 cm hohe Holzkonstruktion, erhalten die Kindergärten kostenlos, ebenso Saatgut und Jungpflanzen.

Interessierte Kitas können sich bis Januar bewerben bei der Naturschutzbund-Regionalstelle
Pfützenstraße 1
54290 Trier>
Telefon 0651/1708819
E-Mail: region.trier@nabu-rlp.de red

Infos und Bewerbungsunterlagen im Internet: www.kindergartenpaten.de

Quelle: http://www.volksfreund.de/ vom 2. Dezember 2015


Auch 2017 wurden pünktlich zur Gartensaison 2017  zwölf mobile Hochbeete für eine „Essbare Stadt Trier“ aufgestellt. Zusätzlich zu den üblichen Standorten am Viehmarkt, Rathaus, Karl-Marx-Viertel und in der Maarstraße sind zwei neue Beete vorzufinden. Eins befindet sich direkt beim Paulaner Biergarten, das andere an der Uferpromenade auf Höhe der Jugendherberge.Ganz getreu dem Motto „Urbanes Gärtnern“ sorgen die Hochbeete für ein schöneres Stadtbild und laden zum Ernten von allerlei frischem und biologisch angebautem essbaren Grün – wie Gemüse, Obst, Salat und Kräutern – ein. Koordiniert werden die Beete von der Lokalen Agenda 21 Trier e.V., die sich seit Jahren für die Ausbreitung des Projektes in Trier einsetzt. Bepflanzt und gepflegt werden diese dann von den Sponsoren selbst oder von Paten wie der Buchhandlung Ile de Ré und dem Demenzzentrum Trier. Auch für das kommende Jahr soll das Projekt für ein schöneres, nachhaltigeres Trier erweitert werden. Dafür werden weitere Sponsoren gesucht. Die Kosten für ein bepflanztes Beet inklusive wöchentlicher Kontrolle zur Verkehrssicherung belaufen sich auf 500 Euro pro Saison. Wird das Beet direkt für zwei Jahre gesponsert, kostet es 750 Euro. Für die Betreuung der Hochbeet-Pflanzen werden zusätzlich Pflegepaten gesucht, die Spaß am Gärtnern haben und sich bereiterklären, die Hochbeete regelmäßig zu gießen und Unkraut zu jäten. Weitere Informationen unter Tel.: 0651-9917753 oder im Internet unter: hochbeete-trier.blogspot.de.

Quelle: http://www.volksfreund.de/ vom 19. Mai 2017

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2 Kommentare zu Zehn Hochbeete für Kitas in Trier

  1. Kita Grashüpfer in Riemsloh sagt:

    Auch in Riemsloh recken sich kleine Salatpflanzen dem Licht entgegen, denn emsige Nachwuchsgärtner blicken ganz interessiert in das neue Hochbeet, das nun im Außenbereich der Kita Grashüpfer in Riemsloh steht. Gestiftet hat das Hochbeet die Edeka-Stiftung. Den Erzieherinnen der Riemsloher Kita ist wichtig, dass die Kinder lernen, wo die Nahrung herkommt. Jeden Morgen essen die Kinder mit den Erzieherinnen ein selbst gemachtes Frühstück. Dass es bald schon eigenen Salat und Möhren, Gurken und Radieschen zum morgendlichen Mahl geben wird, ist für alle eine tolle Sache. Passend zum Hochbeet gab es für jedes Kind eine Schürze und eine kleine Gießkanne. So können alle helfen, damit die leckeren Gemüsesorten gut gedeihen.

  2. Essbare Stadt Trier sagt:

    Ein weiterer Schritt des Aktionsplans „Essbare Stadt Trier“ ist das Projekt „Beet-Parade“. An ausgewählten Standorten im Stadtgebiet werden mobile Hochbeete, bepflanzt mit „essbarem Grün“ in Form von Kräutern, Obst und Gemüse, aufgestellt. Die Standorte: Rathaus, Viehmarkt, Karl-Marx-Viertel, Tuchfabrik, Martinskirche in der Maarstraße 72, Paulinstraße, Schulgarten des Friedrich-Spee-Gymnasiums (FSG) und der Campus I der Universität Trier. „Wir möchten mit den Hochbeeten die Idee des urbanen Gärtnerns bekannt machen“, sagt Charlotte Kleinwächter, Geschäftsführerin der Lokalen Agenda 21 Trier. „Der sonst so farblose Viehmarkt ist ein gutes Beispiel dafür, wie durch die Beete das Stadtbild aufgewertet wird. Es ist schön zu sehen, wie sich das Projekt entwickelt und ausweitet.“ Die LA 21 übernimmt die Koordination des Projekts und erhält dafür eine Förderung von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz aus Mitteln der Lotterie Bingo. Der Verein möchte die Hochbeete nutzen, um das Wissen über Lebensmittel und das Verständnis für eine saisonale Ernährung zu fördern, etwa im Rahmen des Zukunfts-Diploms für Kinder und Erwachsene.

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