Hochbeet, Klimaschutz & Torf

Der heute so aktuelle Klimaschutz erfordert, dass man zukünftig noch mehr Verbraucher bevorzugt zu torfreduzierten bzw. gänzlich torffreien Erden greift. Keimlinge, Stecklinge und Jungpflanzen benötigen eine spezielle Anzuchterde, um wachsen zu können, wobei torffreie, mit Pflanzenkohle versetzte Gemüseerde von Bodenlebewesen besiedelt wird, die den enthaltenen Kohlenstoff lang anhaltend in humus- und nährstoffreichen Boden umwandeln. Gleichzeitig verbessert Pflanzenkohle im Zusammenspiel mit dem enthaltenen Naturton die Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe, was Wachstum und Ertrag auf natürliche Weise steigert.

Für Moorbeetpflanzen wie Rhododendron, Azalee, Erika und Heidepflanzen eignet sich torffreie Erde mit einem niedrig eingestellten pH-Wert, wobei die Flachwurzler einen gut durchlässigen und lockeren Boden benötigen, was durch Holzfasern gewährleistet werden kann. Während Naturton und Kokosmark eine gute Wasser- und Nährstoffspeicherung garantieren, liefert ein Dünger alle für das Wachstum der säureliebenden Pflanzen notwendigen Spurenelemente. Eine durch mineralischen Bestandteile, darunter Sand und Lava, torffreie Trog- und Dauererde sackt auch langfristig kaum zusammen. Daher eignet sie sich eine solche Erde insbesondere zum Bepflanzen von Kübeln und anderen Großgefäßen mit und ohne Pflanzeinsatz oder Bewässerungssystem im Innen- und Außenbereich sowie als dauerhafter Unterbau in langfristig genutzten Hochbeeten.

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