Hochbeete gegen den Klimawandel

op-online vom 21. November 2019 berichtet, dass schon in den 70er-Jahren Wissenschaftler vor einem Klimawandel warnten, den der Mensch mit seinem Ausstoß von Treibhausgasen verursache. Mit Blick auf vertrocknete Wälder, verheerende Stürme und überschwemmte Küsten gewinnt das Gefühl zunehmend Raum, dass sie Recht hatten. Passend zu dieser Gemengelage will der Verein „Zugpferd“, der im Lämmerspieler Wald mit arbeitslosen Jugendlichen arbeitet, bei Institutionen wie Vereinen, Kindergärten oder Schulen ein Hochbeet in der Größe von einem mal vier Metern aufstellen. Es geht nicht darum, Rosen oder Rhododendren zum Blühen zu bringen, sondern etwa Kartoffeln, Getreide oder Kohl zu pflanzen, alles, was sich essen lässt. Diese vom Bundesumweltministerium finanzierten 20 Hochbeete lassen sich wie folgt bestellen: Ein Verein oder Kindergarten meldet bei Zugpferd Interesse an. Mitarbeiter bringen dann die Kästen samt Erde. Christiane Jünemann berät, welche Pflanzen sich mit welchen vertragen. Die Biologin besorgt sie und pflanzt sie auch ein, falls gewünscht. Kartoffeln etwa seien sehr leicht zu handhaben“, erklärt Jünemann. „Ein Ziel kann es aber auch sein, dass die Kinder die Zutaten für ihre Pizza selbst wachsen lassen“. Basilikum, Tomaten und Roggen lassen sich anpflanzen, fehlt nur noch der Mozzarella. Das Hochbeet müsse jedoch so stehen, dass mindestens sechs bis acht Stunden täglich die Sonne drauf scheint. Eine Bedingung sei, betont Frank Sobanski, die Entwicklung des eigenen Hochbeets am Ende des Jahres in einer Ausstellung zu präsentieren.

Interessenten an einem Hochbeet können sich bis zum 10. Dezember beim Verein Zugpferd anmelden: unter 06108 708678, 0175 4227478 oder per Mail info@zugpferd-ev.de.

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