Mischkultur im Hochbeet

Neben einem guten Pflanzplan nach Stark-, Mittel- und Schwachzehrern sind im Hochbeet auch Mischkulturen eine wesentliche Säule eines guten Ertrags. Gerade beim Gemüseanbau spielt eine ausgewogene Mischkultur eine wichtige Rolle, denn die verschiedenen Gemüsesorten brauchen unterschiedliche Nährstoffmengen und geben ihrerseits auch wieder Nährstoffe an den Boden ab. Je nach Wurzel- und Duftausscheidung können sich die Pflanzen in ihrem Wachstum also hemmen oder  gegenseitig fördern. Das sollte man daher beim Bepflanzen seines Hochbeets berücksichtigen! Hier eine Liste mit guten und schlechten Nachbarn:

Gute Nachbarn sind

  • Gurke und Karfiol
  • Paradeiser und Kopfsalat
  • Paprika und Knoblauch
  • Porree und Kohlrabi
  • Erdäpfel und Kren
  • Grünkohl und Erbse
  • Radieschen und Chinakohl

Schlechte Nachbarn sind

  • Gurke und Paprika
  • Paradeiser und Erbse
  • Porree und Erbse
  • Erdäpfel und Brokkoli
  • Erdäpfel und Sellerie
  • Grünkohl und Zwiebel
  • Radieschen und Gurke

In einem Hochbeet passen auch nicht alle Kräuter gleich gut zusammen, d. h., einige harmonieren miteinander, andere möchten eher allein sein und und andere wieder möchten gar keine Nachbarpflanzen. So fördert Salbei das Wachstum von Bohnenkraut, Oregano, Schnittlauch, Thymian, Zitronenmelisse und Estragon. Auch Rosmarin und Basilikum können nebeneinander gepflanzt werden, wobei Dill, Petersilie, Boretsch, Kerbel und Majoran sich ebenfalls gut ergänzen.

Besonders günstig ist eine Nachbarschaft von Petersilie, Schnittlauch und Basilikum gedeiht, aber auch von Zitronenmelisse und Estragon. Einander behindern Majoran und Thymian, Basilikum und Melisse, Fenchel und Koriander, Pfefferminze und Kamille, Dill und Estragon. Einzelpflanzen sind Wermut und Maggikraut, wobei sich Lavendel zwar mit anderen Kräutern wie Salbei verträgt, aber sehr viel Platz braucht und besser in einem Blumenkasten aufgehoben ist.

Hinweis: Pfefferminze ist eine Plage! Sei daher sehr vorsichtig, wenn du Pfefferminz pflanzen willst, und lasse es entweder gleich als Topfpflanze stehen oder grabe den Topf mit in die Erde ein. Die Pfefferminze breitet sich nämlich aus wie eine Seuche und wird alles einnehmen.

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