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Vom Hügelbeet zum Hochbeet

Das Hügelbeet erlebt jetzt als Hochbeet eine Renaissance nicht nur in heimischen Gärten, sondern vor allem auch in der Stadt! Übrigens wurde das Hügelbeet vor Jahrtausenden in China entwickelt, da diese Beetform viele Vorteile bot, denn einerseits kommt es durch die Hügelform zu einer Erhöhung der Anbaufläche im Verhältnis zur Grundfläche, andererseits wird durch den speziellen Schichtaufbau der Ertrag wesentlich gesteigert.

Die Idee, Gemüse praktisch und schön eingerahmt auf Hüfthöhe anzupflanzen, íst ist also kein Geistesblitz eines Gartendesigners, sondern eine der ältesten, die Gemüsebauern je hatten. Auch die Azteken etwa errichteten ihre „Chinampas“ in Sumpf- und Seegebieten, befestigten sie mit geflochtenem Schilf, füllten sie mit fruchtbaren Schlamm.

Erst in jüngster Zeit wurden Hügelbeete aus praktischen Gründen in Kisten verpackt, aus denen sich die heute bekannten Hochbeete entwickelten. Nach den Hochbeeten in Gärten war es nur ein kleiner Schritt zu den Hochbeeten in der Stadt, denn dort sind aus vielen Gründen ideal, denn es kann auch ein kleiner Balkon zum Gemüsegarten umfunktioniert werden, wobei es aber wichtig ist, die Statik des Balkons abzuklären, was natürlich auch für Terrassen gilt, denn voll befüllte Hochbeete können gut eine Tonne wiegen, sodass man manchmal auf eigens gefertigte Balkonhochbeete oder Terrassenhochbeete zurückgreifen muss, die etwa unterfahrbar sind und daher nicht die Schwere der normalen Hochbeete besitzen. Auch hängt es von den Materialien ab, denn etwa ist ein Hochbeet aus Lärchenholz schon ohne Füllung so schwer, dass es einer alleine kaum transportieren kann!





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