Hochbeet und Hühnerstall

Ein belgisches Designbüro hat unter dem Aspekt des „City Farming„, also dem Versuch, in einem Mini-Bauernhof Landwirtschaft und Viehzucht auf kleinen Flächen zu betreiben, für den Anbau von Salat und Rüben, Hühnerhaltung oder Sammeln von Regenwasser den „Daily Needs Modular Chicken Coop & Garden“ entwickelt, einen Baukasten, der sich individuell konfigurieren lässt. Er beinhaltet flexible Komponenten, die zum Kleintierstall, Hochbeet, Gewächshaus, Geräteschuppen, zur Regentonne und Kompostanlage zusammengebaut werden können, in denen auch Städter ihre Kräuter züchten, Abfälle kompostieren und sich das Frühstücksei von der Henne am Balkon oder der Terrasse abholen können. Gewissermaßen ein Mini-Bauernhof zum Selberbauen, der Landwirtschaft und Viehzucht auf kleiner Flächen ermöglicht. Diese Selbstversorgereinheit erinnert dabei an die archetypische Form des Hauses und fügt sich problemlos auch auf Dachterrassen ein. „Daily Needs“ eignet sich vor allem für  Terrassen, öffentliche Plätze oder für soziale Einrichtungen wie Seniorenresidenzen, Reha-Zentren oder Kindergärten und fördert die Aktivität im Freien.

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Link & Bildquelle: http://studiosegers.be/en/d/detail/daily-needs (14-02-19)

Hühner-Villa mit Hochbeet

Der Kleinen Zeitung vom 29. Juli 2015 ist zu entnehmen, dass der Himmelberger Unternehmer Armin Buttazoni eine Hühner-Villa – „Villa Henriette“ – entworfen hat. Er möchte Hochbeete und Hühnerhaltung verbinden. Hinter der Villa verbirgt sich eine 1,20 Meter lange und 88 Zentimeter breite Konstruktion, die bis zu fünf Hühnern ein Zuhause geben kann, wobei sich diese über eine Leiter Zugang verschaffen müssen, denn unter der Konstruktion befindet sich ein Hühnerbad. Hochbeetbesitzer können mit einem solchen Hühnerstall Synergien nutzen, denn den Hühnermist kann man im Hochbeet als hochwertigen Dünger verwenden, während man die Gartenabfälle als Hühnerfutter nutzen kann. Weiter heißt es:  „Seit einem Jahr läuft der Probebetrieb des Hühnerstalls im hauseigenen Garten. Dort sind die gefiederten Damen Frieda, Liselotte, Agathe, Berta und Henriette eingezogen. Letztgenannte trägt laut Buttazoni den häufigsten Hühnernamen und war daher auch Namensgeberin für die „Villa“.“ Der Hühnerstall besteht aus gedämmten Sandwichpaneelen in silbergrau und anthrazit und soll 1800 Euro kosten, wobei man ihn mit automatischen Türen und Beleuchtung aufrüsten kann.

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