Hochbeete als Gräberfelder auf alten Familiengruften

Die was vom 16. Jänner 2020 berichtet unter dem Titel “Seminargruppe besichtigt Evangelischen Friedhof Oehde”, dass zu einer zukunftsweisenden Gestaltung des Friedhofs sich das Friedhofsteam an der Initiative „Evangelischer Friedhof – Ort der Hoffnung“ – beteiligt. Dabei ist es eine besondere Herausforderung, moderne Grabfelder in der alten Friedhofsstruktur einzubinden. Man setzt deshalb auch aus ökologischen auf naturnahe Gräber. Die Gräberfelder sind als Hochbeet auf alten Familiengruften angelegt, d. h., die Angehörigen müssen sich hier bei der Pflege der Gräber nicht mehr so weit nach unten bücken, was sehr geschätzt wird.

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Hochbeet als Preis

Unter dem Titel “Gesucht: Deutschlands grünste Grundschule” wird ein Hochbeet als Preis ausgelobt. Ab sofort können sich Lehrer und Schüler bewerben und in einem kurzen Video oder einer Email zeigen, weshalb das Thema Nachhaltigkeit an ihrer Schule großgeschrieben wird. Die Gewinnerschule wird ausgezeichnet und kann sich über einen Bio-Acker oder ein -Hochbeet im Wert von ca. 4.000 EUR freuen. Alle interessierten Grundschulen und Grundschulklassen, denen das Thema Nachhaltigkeit am Herzen liegt, können bis Freitag, den 28.02.2020 ein kurzes Bewerbungsvideo (max. 5 Minuten) oder eine Email – gerne mit Bildern oder Sprachnachricht – an dgg@ergobag.de senden. Dieses Hochbeet im Wert von ca. 4.000 EUR werden die Schüler gemeinsam mit „Ackerhelden machen Schule“ aufbauen und bepflanzen.

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QuerBeet Hörde sucht wieder Pat*innen

Das Projekt „Querbeet Hörde“ ist Teil des Programms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ und wird finanziert mit Mitteln des Bundes, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Dortmund. Hörde und die PHOENIX-Flächen sollen zusammenwachsen und sich gemeinsam entwickeln.
30 Hochbeete stellte das Projekt „QuerBeet Hörde – Ernte deine Stadt“ in diesem und im vergangenen Jahr in Hörde auf. Unternehmen, soziale Institutionen und Privatleute pflegen seitdem die rosa Holzkisten, in denen Gemüse, essbare Kräuter und insektenfreundliche Blumen wachsen. Die Beete laden seit letztem Jahr alle Menschen zum Naschen und Verkosten ein und erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Beete aber sollen bestehen bleiben und in das Eigentum der Pat*innen übergehen, um so Hörde weiterhin zum Blühen zu bringen und den Stadtteil zu schmücken.
Das Projektteam von „QuerBeet Hörde – Ernte deine Stadt!“, das seit 2013 gemeinsam mit Bewohner*innen und Akteur*innen Projekte rund um das Thema Urbane Landwirtschaft umsetzte, verabschiedet sich nun offiziell aus Hörde. Im Projekt entstanden unter anderem der Gemeinschaftsgarten Schallacker, essbare Hochbeete, ein Spalierobstbeet, Fenstergärten, Pflanztaschen und Workshops mit Schulen – und nicht zuletzt wurde die Idee für die Stadtteilgärtnerei Am Remberg entwickelt. Eine ausführliche Projektdokumentation wird im Frühjahr 2020 erscheinen und die Projekte, Ideen, Erfahrungen und Erfolge beleuchten.
Die meisten Pat*innen haben großen Gefallen am Gärtnern vor der Haustür gefunden und wollen ihr Beet auch in den nächsten Jahren pflegen. Eine Handvoll Beete aber sucht nun neue Gärtner*innen, zumeist weil die Pat*innen aus Hörde wegziehen. Wer Interesse hat, meldet sich bei Gaby Schulten von der Hörder Stadtteilagentur, Telefon 0231 22 20 23 13 oder info@hoerder-stadtteilagentur.de. Weil die Hochbeete mit öffentlichen Mitteln beschafft wurden, sollen sie mindestens zwei weitere Jahre im öffentlichen Raum stehen bleiben und Jedermann zum Naschen einladen. Danach können die Beete ganz nach den Vorstellungen der Pat*innen auch in einem Innenhof oder Garten weiter genutzt werden.

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