Hochbeet zerstört

Die Schwäbische meldet am 13. Juni 2019, dass ein Unbekannter am Wochenende in einem Kindergarten in Heiningen (Landkreis Göppingen) gewütet hat und nach Angaben der Polizei neben einem Hochbeet auch einen Tisch und Stühle zerstörte. Auf dem Gelände im Ried nahe der Schneckengasse riss er alle Pflanzen aus dem Hochbeet.

Die Kinder hatten in den vergangenen Wochen das Hochbeet mit viel Mühe und Liebe angepflanzt. Jetzt ermittelt die Polizei (Telefon 07161/504500), wer den Schaden verursacht hat.

Veröffentlicht unter Katastrophen | Hinterlasse einen Kommentar

Hochbeete für den Erwerbsgartenbau

Der Stadtanzeiger Ortenau vom 12. Juni 2019 berichtet, dass jetzt Hochbeete auch für den Erwerbsgartenbau genutzt werden. In England, den Niederlanden und Belgien werden mittlerweile rund 80 Prozent der Erdbeeren in Hochbeeten angebaut, denn Hochbeete sind angenehmer zu ernten und dadurch ist auch die Pflückleistung besser.  Anton Walter vom gleichnamigen Landwirtschaftsbetrieb in Oppenau baut Erdbeeren in Hochbeeten an, wobei die Anfangsinvestitionen um ein Vielfaches höher als die herkömmlicher Anbaumethode liegen. Der Einsatz von Hochbeeten macht nur dann Sinn, wenn man die Erträge entsprechend hochpreisig vermarkten kann. Eventuell kann durch den Einsatz von Ernterobotern in naher Zukunft Anbau und Ernte noch effizienter werden, aber auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln kann deutlich verringert werden, denn im Hochbeet sind die Pflanzen nicht so stark der Feuchtigkeit und Nässe ausgesetzt wie bei der herkömmlichen Bodenpflanzung. Dadurch erhofft man sich zusätzlich eine Qualitätssteigerung der Früchte. Die Erdbeeren werden in Kokos- und Torferde eingepflanzt, ähnlich wie bei Blumenkästen.

Veröffentlicht unter Ankündigungen, Hochbeet Praxis | Hinterlasse einen Kommentar

Gurken im Hochbeet

Gurken klettern gerne und wollen ranken, wodurch auch die Gefahr von Pilzkrankheiten wie falschem Mehltau geringer ist, da Blätter und Früchte nicht auf der Erde liegen. Als Rankgestell nutzt man am besten einen mit Draht bespannter Holzrahmen. Da Gurken Starkzehrer sind, brauchen sie ausreichend Nahrung, etwa 20 Gramm Stickstoff pro Jahr. Ein schwarzes durchlässiges Vlies unterdrückt störende Unkräuter im Hochbeet und dient auch als Verdunstungsschutz. Außerdem heizt sich die Erde darunter besser auf, ein Vorteil für den Anbau von Gurken, denn die Wurzeln mögen es warm. Bei Gurkenpflanzen muss auch auf die Temperatur des Gießwassers geachtet werden, denn die Wurzeln mögen es nicht kalt. Als Partnerpflanzen eignen sich Kohlarten wie Kohlrabi, aber auch Mangold und Dill, der ohnehin Pflicht für frischen Gurkensalat ist.

Quelle

https://www.mdr.de/mdr-garten/pflegen/rankhilfe-gurke-hochbeet-100.html (19-06-02)

Veröffentlicht unter Praktisches | Hinterlasse einen Kommentar