Schutzabdeckungen für Hochbeete

Im Zuge des Programms „Stadtumbau West“ in Braunschweig wurden im Jahr 2016 auf Bewohnerwunsch Hochbeete im „Südhof“ in der Weststadt angelegt. Seither gärtnern sie gemeinsam, sodass inzwischen verschiedene Kräuter, Paprika, Tomaten, Radieschen, Zucchini, Gurken, Salat, Kartoffeln und Erdbeeren prächtig gedeihen. Für die Mieter, die keinen eigenen Garten haben, ist dies eine gute Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu betätigen und schließlich Gemüse und Obst zu ernten. Da es in der Vergangenheit vereinzelt zu Beschädigungen an den Anpflanzungen gekommen war, wünschte sich die Gruppe einen verbesserten Schutz der Pflanzen. Die Baugenossenschaft Wiederaufbau hat nun Anfang Juli damit begonnen, Schutzabdeckungen für diese Hochbeete zu fertigen und zu montieren.

Quelle

https://regionalbraunschweig.de/hochbeete-des-suedhofs-erhalten-schutzabdeckungen/ (19-07-18)

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Hochbeet als Ersatz für Knieschellen?

Im Weser Kurier vom 14. Juli 2019 fand sich folgende amüsante Geschichte zum Thema Hochbeet unter dem Titel “Warum Orang-Utans die besseren Gärtner wären“:  “Da helfen auch bombenfeste Knieschellen nicht. Eine Alternative ist deshalb das Hochbeet. Der Vorteil: Wenn der Gärtner nicht zur Pflanze kommt, kommt der Löwenzahn zu ihm. Der Nachteil: Ein Gartenfreund (selbst wenn er Rücken hat) wird zunächst versuchen, in die Knie zu gehen, den Bauch kräftig anzuspannen und die 15 Säcke Mutterboden auf die Sackkarre zu hieven, die nötig sind, um das Hochbeet zu befüllen. Das gibt aber neuen Bandscheibensalat. Um auf den Orang-Utan zurückzukommen: Hier kann ein Gartenmensch mit überdurchschnittlich langen Armen punkten. Ihm ist es möglich, sich in gemächlicher Eleganz von Baum zu Baum zu hangeln, um Helfer herbeizuwinken und ihnen zu zeigen, wo genau sie die Säcke abladen sollen. Nebenbei bemerkt: Das Hangeln in den Baumwipfeln entlastet auch sehr schön
die Wirbelsäule.”

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Talkoot

Talkoot ist der finnische Ausdruck für Nachbarschaftshilfe, also die gegenseitige, unter Nachbarn gewährte Form der Hilfe und Unterstützung, bei der Gegenleistungen in ähnlicher Form erbracht werden. Nachbarschaftshilfe ist ein gewohnheitsmäßiges und wenig formalisiertes Instrument sozialer Gemeinschaften zur Bewältigung von individuellen oder gemeinschaftlichen Bedürfnissen. Zu dieser Nachbarschaftshilfe zählt auch das gemeinschaftliche Gärtnern in der Stadt, wobei finnische Gartenexperten dafür fünf Tipps parat haben:

Geteilte Happiness – Auf Nachbarschaftshilfe setzen: Das Wichtigste beim Talkoot ist daher, sich gegenseitig zu helfen. City-Gardening lebt davon, dass alle anfallenden Aufgaben gemeinschaftlich erledigt werden. Nachbarn und Freunde teilen Gartengeräte, geben sich Pflanztipps und ernten gemeinsam Obst, Gemüse und Kräuter. Das Teilen ist ein zentrales Moment, denn jeder bringt etwas ein und bekommt etwas zurück. Das ist gelebtes Talkoot.

Hunderte grüne Oasen – Das passende Projekt finden: Es gibt zahlreiche urbane Gemeinschaftsgärten, darunter Nachbarschafts-und Selbsternteprojekte, aber auch interkulturelle Gärten, in denen Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenarbeiten. Besonders beliebt sind gemeinschaftlich genutzte Hochbeete, d. h., kastenförmige, überall aufstellbare Behälter und für mobile Projekte sind Hochbeete auf Rädern ideal.

Garten im Taschenformat – Kleinste Flächen optimal nutzen: Auf dem Balkon oder kleinen Terrassen eignen sich Tontöpfe, Gläser, alte Weinkisten oder auch nur ein Sack mit Blumenerde zum Anpflanzen, wobei besonders platzsparend vertikale Pflanzsysteme sind. Dabei werden die Gefäße an Haken aufgehängt, auf Leitern oder hochkant aufgestellten Europaletten platziert.

Tools zum Gärtnern – Das richtige Werkzeug wählen: Wer kleine Beete bepflanzt, braucht keine großen Geräte, wobei praktische Handtools für den Stadtgärtner Schaufel, Harke und Unkrautstecher sind. Diese passen in jeden Jutebeutel und lassen sich spontan an Nachbarn verleihen. Für unterschiedliche Schneidarbeiten von Blütenstängeln bis zu dünnen Ästen ist die Gartenschere essentiell. Wer mit den Händen anpackt, dem empfehlen sich außerdem dünne Gärtnerhandschuhe.

Rat zur Tat – Rücksichtsvoll stadtgärtnern: City-Gardening macht vor allem da Spaß, wo es triste Flächen verschönert, doch wer eine Verkehrsinsel mit Blumen und Gräsern bepflanzen will, sollte keine hochwachsenden Arten säen. Man sollte daher beim örtlichen Grünflächenamt nach geeigneten Pflanzflächen fragen oder schließt sich einem der vielen bestehenden City-Gardening-Projekte an.

Quelle

https://www.gabot.de/ansicht/fiskars-city-gardening-nach-nordischem-vorbild-398568.html (19-07-12)

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