Hochbeet statt Gewächshaus

Gewächshäuser kann man komplett im Baumarkt kaufen oder vom Landschaftsgärtner bauen lassen, wobei günstige und gute Gewächshäuser recht teuer sein können. Hochbeete bieten sich als kostengünstige und platzsparende Alternative zum Gewächshaus an. Häufig sind sie 80 Zentimeter und einen Meter breit. 70 Zentimeter Tiefe bieten sich an, damit man noch bequem an das hintere Ende kommt. Wenn das Hochbeet von beiden Seiten bearbeitet werden kann, darf es doppelt so tief sein. Hochbeete sollten möglichst den ganzen Tag Sonne abbekommen, also eine Nord-Süd-Ausrichtung haben, und ein Hochbeet bietet den Pflanzen aufgrund seines Abstands zum Boden rund fünf Grad mehr Wärme.

Mit einer Überdachung lassen sich Hochbeete fast ganzjährig nutzen. Der Dachaufsatz verwandelt das Beet in ein kleines Gewächshaus. Hier lassen sich im Herbst vorgezogene Pflanzen säen und pflanzen, etwa Salanova-Salat, Eichblattsalat, Schnittsalat wie ‘Crispita’, ausgereifte Rucolapflanzen, fein gekrauster Endiviensalat, Radicchio und robuste Spinatsorten. Wer keinen Dachaufsatz fürs Hochbeet hat, kann Vlies zum Überdachen nutzen. Es wird doppelt gelegt und wie ein Tunnel über das Hochbeet gezogen. Darunter überdauern Salate, Kräuter, Zwiebeln und Lauch den Winter.

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