Zucchini im Hochbeet werden zu Monstern

Viele Gärtner pflanzen in ihren Hochbeeten Zucchini an, wobei für eine normale Familie in der Regel eine Pflanze genügt. Wenn man mehrere Pflanzen angebaut, kann es sein, dass man eine Zucchinischwemme erlebt.  Normalerweise ist eine Familie mit einer Pflanze gut versorgt.

Diese Erfahrung hat, wie die Freie Presse aus Zschopau, Sachsen, unter dem Titel “Seltsames tut sich im Hochbeet” berichtet, auch Kristina Dober erfahren: “Nachdem die ersten Pflanzen im Beet wuchsen, begann ein kleines Drama. “Die beiden Zucchini-Pflanzen entwickelten sich zu wahren Monstern. Das andere Pflanzgut stemmte sich aber tapfer dagegen. Besonders die als Kohlrabi gekauften Pflänzchen haben den Kampf um das Licht aufgenommen und sich behauptet. Das Kraut gedeiht prächtig. Nur die eigentliche Frucht, der Kohlrabi, wollte sich an keiner Pflanze zeigen”, berichtet die Zschopauerin. Ihr kamen Zweifel, ob wirklich Kohlrabi in ihrem Hochbeet heranwuchs. “Jetzt zeigten die Pflanzen Merkmale, die eher auf Blumenkohl hindeuteten. Schließlich nahm sich unser Nachbar, ein erfahrener Gemüsegärtner, der Sache an. Lächelnd erklärte er, dass wir wohl an unseren Kohlrabipflanzen Brokkoli ernten werden.”

Eine Familie aus Inzersdorf im Kremstal fand 2020 eine 3,6 Kilogramm schwere Zucchini in ihrem Hochbeet vor, und zwar in der Ortschaft Lauterbach. Mit einer Länge von 61 cm und 39 cm Umfang an der dicksten Stelle reicht das Prachtexemplar für mehrere Zucchini-Gerichte, worauf sich die 9-jährige Tochter Melina schon besonders freut. Das Geheimnis des Erfolges dürfte in der liebevollen Betreuung der Pflanzen durch den grünen Daumen ihrer Mama liegen.

Quellen

Freie Presse vom 2. Juli 2014
https://www.tips.at/nachrichten/kirchdorf/land-leute/513261-riesige-zucchini-in-inzersdorf (20-08-07)

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