Karotten – gelbe Rüben – Mohrrüben

Karotten, auch gelbe Rüben oder Mohrrüben, sind in einem Hochbeet sehr beliebt. Das liegt daran, dass die Karotte schon im Altertum aufgrund ihrer blutbildenden und antibakteriellen Wirkung als Pflanze genutzt wurde. Durch Züchtung entwickelte sich aus der Urform die gelbe und die violette Karotte, während die orange Karotte wohl erst später in Holland entstand. Diese orange Karotte enthält im Gegensatz zu ihrer gelben und violetten Variante wesentlich mehr Beta-Karotin. Die gelben Sorten wurden danach meist nur noch zu Futterzwecken angebaut, d. h., für die Tiere auf einem Bauernhof, die violette Karotte konnte sich in Europa eigentlich nie durchsetzen, was wohl daran liegt, dass man diese Farbe nicht mit Nahrung assoziiert. Allerdings hat sich das in den letzten Jahren etwas geändert, und man findet auf Märkten immer wieder auch violette Karotten.
Schon Kinder lernen, dass Karotten gut für die Auge sind, da das Karotin im menschlichen Körper in Vitamin A umgewandelt wird und Vitamin A gut für das Sehvermögen sein soll. Tatsächlich unterstützt das Vitamin A vor allem die Sehkraft bei schlechten Lichtverhältnissen,sodass durch regelmäßigen Konsum von Karotten das Nachtsichtvermögen deutlich verbessert werden kann. Da man Hasen für gewöhnlich unterstellt, dass sie sehr viele Karotten fressen, kursiert immer wieder der Scherz, dass noch niemand einen Hasen mit einer Brille gesehen hätte. Wichtig: Betacarotin ist fettlöslich, sodass man Karotten immer am besten mit ein wenig Fett, am besten gutem Olivenöl serviert.

Karotten sind also ein Muss für jeden Hochbeetgärtner.

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