Schneeglöckchen

Das Schneeglöckchen läutet den Beginn des Frühlings ein, weshalb auch deren Zwiebeln in vielen Hochbeeten im Herbst angepflanzt werden, damit es zum Frühlingsanfang das Hochbeetjahr begrüßen kann. Der deutsche Name Schneeglöckchen bezieht sich auf das, den Frühling anzeigende Herausragen aus dem Schnee. Die Schneeglöckchen bilden dabei eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse.

Das Schneeglöckchen ist auch eine Heilpflanze, was eher unbekannt und sogar in Kräuterbüchern selten vermerkt ist. Schneeglöckchen lieben feuchte und schattige Standorte und kommen in der Natur vor allem in Waldwiesen und Laubwäldern vor. Die Heimat der Schneeglöckchen erstreckt sich von Europa über Kleinasien bis Südwestasien.

Die Zwiebel der Pflanze soll an Demenz Erkrankten helfen, aber auch angeblich Neuralgien und Kinderlähmung lindern. Nervenschmerzen, Gedächtnisstörungen und eine Muskelschwäche können nach Ansicht von PflanzenkundlerInnen ebenfalls mit der Zwiebel des Schneeglöckchens behandelt werden. Achtung: Alle Pflanzenteile, besonders die Zwiebel, enthalten giftige Alkaloide, daher darf man in keinem Fall selbst damit experimentieren und Schneeglöckchen ausgraben, da sie zum einen unter Naturschutz stehen und zum anderen solche Experimente gesundheitsschädlich sein können. Vergiftungssymptome sind vermehrter Speichelfluss, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, gelegentlich auch Kreislaufstörungen mit Schweißausbruch und Benommenheit.

essblumen blumen essenWill man in seinem Hochbeet Essblumen, dann sollte man Veilchen, Kapuzinerkresse, Gänseblümchen oder Stiefmütterchen wählen!

Quelle

https://de.wikipedia.org/wiki/Schneegl%C3%B6ckchen (11-12-12)

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