Hoch Beete gibt es auch im Zusammenhang mit Guerilla Gardening

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Guerilla Gardening setzt im Gegensatz zum Urban Gardening auf eine andere Methode, denn dabei werden brachliegende Flächen in Städten oft heimlich bepflanzt, z. B. mit Samenbomben, was aus politischen Protest und nicht immer ganz legal passiert.

Als Guerilla Gardening wurde ausgehend von Großbritannien ursprünglich die heimliche Aussaat von Pflanzen als subtiles Mittel politischen Protests und zivilen Ungehorsams im öffentlichen Raum bezeichnet, vorrangig in Großstädten oder auf öffentlichen Grünflächen. Mittlerweile hat sich Guerilla-Gardening zum urbanen Gärtnern oder zu urbaner Landwirtschaft weiterentwickelt und verbindet mit dem Protest den Nutzen einer Ernte beziehungsweise einer Verschönerung trister Innenstädte durch Begrünung brachliegender Flächen.

Bei politisch motivierten Aktionen kann dabei die Anordnung und Auswahl der Pflanzen, etwa das Aussäen von Blumensamen in Form eines Friedensymbols, das Anpflanzen von Reis oder Getreide in öffentlichen Grünanlagen, das Bepflanzen von Golfplätzen mit Dornbüschen, eine politische Aussage vermitteln. Auch das Stören von Gentechnik-Freilandversuchen (Feldbefreiung) durch heimliches Zwischensäen von natürlichen Pflanzen gehört in diese Kategorie.

Wie Guerilleros vermeiden Guerilla-Gärtner die offene Konfrontation und bevorzugen abgelegene und unzugängliche Standorte oder führen heimlich Überraschungspflanzungen durch.  Für die heimliche Aussaat auf belebten Plätzen werden Samenbomben genutzt.

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