Wildblumensamen aus dem Weltall für ein Hochbeet

Blick aktuell vom 22. September 2021 berichtet von einem durch Corona um ein Jahr verschobenen Experiment, bei dem ein Hochbeet eine wichtige Rolle spielt.

Im November 2019 hatte sich die damalige Klasse 3a beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt für das Projekt „Space Seeds – Weltraumblumen“ beworben. Anfang Februar 2020 kam dann die Nachricht, dass sie für das Projekt ausgewählt wurden und Wildblumensamen erhalten, die 190 Tage mit dem ESA-Astronauten Alexander Gerst im Weltall gewesen sind. Die Samen waren in 300km Höhe auf der Raumstation ISS, waren Schwerelosigkeit, hoher Geschwindigkeit und kosmischer Strahlung ausgesetzt.

Zu dem Projekt gehörte aber, dass die Kinder zusätzlich ein ganz normales Päckchen Wildblumensamen erhielten, das nicht im Weltall war. Niemand aus der Klasse wusste aber, welches Samenpäckchen nun im All war und welches nicht. Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler war es, beide Samen auszusähen und zu beobachten und zu dokumentieren, wie sich die Wildblumen entwickeln und ob es Unterschiede gibt.

Anfang April diesen Jahres schauten sich die Kinder der ehemaligen Klasse 4a eine Videobotschaft von Alexander Gerst an, der ihnen genau erklärte, wie nun vorzugehen ist. Nachdem das Hochbeet von Wurzeln und den verblühten Frühblühern befreit war, wurden die Wildblumensamen ausgesät. Fortan kümmerten sie sich um ihre Aussaat und dokumentierten das Wachstum. Gleichzeitig behandelten sie im Sachunterricht mit ihrer Klassenlehrerin das Thema Bienen und erfuhren, welche entscheidende Bedeutung Bienen haben.

Abschließend stellten die Kinder fest, dass es keinen merklichen Unterschied zwischen den Blumensamen aus dem All und den gewöhnlichen Blumensamen gab.




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