Zucchini im Hochbeet

Wer seine Zucchini für das Hochbeet selbst vorziehen will, bevor sie im Hochbeet angepflanzt werden, sollte damit ab Ende April anfangen und kann zwischen Samen wählen, die grüne oder gelbe, längliche oder kugelförmige Zucchini hervorbringen. Die Samenkörner werden am besten einzeln in einen Anzuchttopf mit Anzuchterde gesetzt (zwei bis drei Zentimeter tief), sodass sie bei 20 bis 30 Grad nach etwa einer Woche keimen. Ins Hochbeet pflanzen sollte man sie erst Mitte bis Ende Mai, wenn mit keinem Frost mehr zu rechnen ist.

Zucchini brauchen einen sonnigen bis halbschattigen Standort, da sie wärmeliebend sind und vor Wind geschützt sein wollen. Das Hochbeet sollte über eine nährstoffreiche, lockere und humose Erde verfügen. Jede Pflanze braucht etwa eineinhalb bis zwei Quadratmeter Platz und einen Pflanzabstand von 80 bis 100 Zentimeter. Siehe dazu Zucchini im Hochbeet werden zu Monstern. Im Hochbeet sollte man auf die richtigen Nachbarn achten, wobei mit Lauch, Zwiebeln, Stangenbohnen, Spinat und Kapuzinerkresse vertragen sich Zucchini gut.

Zucchini müssen nur ein- bis zweimal in der Woche gegossen werden, wobei man das nicht zu kalte Wasser nicht direkt auf Blätter und Blüten gießen sollte (sonst Pilzbefall wie Mehltau). Durch ein Unkrautvlies kann man die schnelle Verdunstung im Sommer etwas bremsen. Zucchini gehören zu den Starkzehrern, sodass sie viele Nährstoffe brauchen, daher sollte man in der Wachstumsphase mit organischem Dünger wie Brennnesseljauche nachhelfen.

Zucchini sollte man nicht zu groß werden lassen und bei einer Größe von 15 bis 20 Zentimetern ernten, denn wer regelmäßig erntet, erhält immer wieder neue Zucchini, da die Pflanze bis etwa Ende September immer neue Blüten entwickelt.

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