Die Zehrer: Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer

Starkzehrer sind Pflanzen, die für ihr Wachstum und die Ausbildung von Früchten sehr viel Nährstoffe brauchen wie zum Beispiel sämtliche Kohlarten, aber auch Paprika, Lauch, Kartoffeln, Gurken, Paradeiser, Zucchini und Sellerie. Da sie den Boden sehr ausreizen, werden Starkzehrer im Hochbeet nur alle drei Jahre gepflanzt bzw. im ersten Jahr kann man sie verwenden, um den Boden für Mittelzehrer und Schwachzehrer aufzubereiten.

Im zweiten Jahr hat das Hochbeet bereits an Nährstoffen eingebüßt, sodass nun vorwiegend Mittelzehrer gepflanzt werden können, die weniger Nährstoffe brauchen, um gut zu gedeihen. Mittelzehrer brauchen weniger Nährstoffe als Starkzehrer, die im ersten Jahr auf dem Hochbeet angebaut worden sind. Mittelzehrer sind etwa Melanzani, Chicorée, Erdbeeren, Fenchel, Karotten, Knoblauch, Kohlrabi, Pastinake, Rettich, Salate, Spinat oder Zwiebel.

Schwachzehrer sind Pflanzen, die eher wenig Stickstoff brauchen, also Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Bohnen, die den zum Wachstum notwendigen Stickstoff aus dem Boden nicht brauchen, da sie diesen der Luft entziehen können. Schwachzehrer sind etwa Rucola, Radieschen, Kresse, die meisten Kräuter wie zB. Dill, Petersilie, Schnittlauch oder Feldsalat.

Auch bei Blumen gibt es unterschiedliche Zehrer:

Starkzehrer sind z. B. Sonnenblumen, Tulpen oder Chrysanthemen, Mittelzehrer z. B. Dahlien oder Löwenmäulchen, Schwachzehrer wie z. B. Azaleen oder Begonien.

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