Essbare Stadt in Düsseldorf: 40 Bio-Hochbeete suchen einen Platz

Möchten Sie selbst Gemüse ziehen und ein kleines Gartenprojekt ganz in Ihrer Nähe haben? Oder hätten Sie gerne mehr essbares Grün an ihrem Arbeitsplatz?

In Düsseldorf wurden 2020 mehr als 40 Bio-Hochbeete mit essbaren Pflanzen an öffentlich zugänglichen Stellen in der Stadt gefördert. Auch 2021 fördert die Stadt den Anbau von Gemüse und Obst auf privaten und öffentlichen Flächen im Rahmen der „Essbaren Stadt“, durch das auch Themen wie saisonale und regionale Ernährung und Müllvermeidung in den Fokus gerückt werden sollen. Um Klimaneutralität zu erreichen, müssen gewohnte Lebensweisen neu gedacht werden, wofür das Projekt Essbare Stadt einen wichtigen Beitrag leisten und eine Diskussion über Ernährung und Nachhaltigkeit anregen kann. Gemeinsames Gärtnern macht den Menschen viel Freude, stärkt den sozialen Zusammenhalt und schont die Umwelt. Den Auftakt macht 2021 das Projekt „Bio-Hochbeet-Set“, das ab Donnerstag, 1. April, angefragt werden kann. Das Set besteht aus einem Hochbeetbausatz, Erde, Ton, Dünger sowie Saatgut. Um die Förderung können sich Nachbarschaften, Vereine, Initiativen, Kirchen, Unternehmen und auch Schulen und Kindertagesstätten bewerben. Voraussetzung ist ein öffentlich zugänglicher Standort. Wenn die Früchte reif sind, soll jeder ernten dürfen. Schulen und Kindertagesstätten können eine Förderung für Gartengeräte, Pflanzgefäße, Erde und Pflanzen erhalten.

Weitere Informationen zu Förderung, Teilnahme und Beantragung können unter www.duesseldorf.de/essbare-stadt eingesehen werden. Bewerbungen um die Projektteilnahme, Fragen und Anregungen nimmt das Umweltamt per E-Mail an essbare-stadt@duesseldorf.de entgegen.



Ein Gedanke zu „Essbare Stadt in Düsseldorf: 40 Bio-Hochbeete suchen einen Platz“

  1. Umweltamt Düsseldorf

    Die „Bio-Hochbeet-Set“ können pünktlich zu Beginn der Gartensaison ab Donnerstag (1.4.) beim Umweltamt angefragt werden. Das bio-zertifizierte Set besteht aus einem Hochbeetbausatz, Erde, Ton, Dünger und Saatgut. Es wird auf Antrag finanziert und kostenlos geliefert. Nachbarschaften mit minimal drei Beteiligten, Vereine, Initiativen, Kirchen, Unternehmen, Schulen und Kindertagesstätten können sich für ein Hochbeet bewerben. Voraussetzung ist ein öffentlich zugänglicher Standort. Wenn die Früchte reif sind, soll jede Nachbarin und jeder Nachbar ernten dürfen.

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