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Gurken im Hochbeet

Gurken klettern gerne und wollen ranken, wodurch auch die Gefahr von Pilzkrankheiten wie falschem Mehltau geringer ist, da Blätter und Früchte nicht auf der Erde liegen. Als Rankgestell nutzt man am besten einen mit Draht bespannter Holzrahmen. Da Gurken Starkzehrer sind, brauchen sie ausreichend Nahrung, etwa 20 Gramm Stickstoff pro Jahr. Ein schwarzes durchlässiges Vlies unterdrückt störende Unkräuter im Hochbeet und dient auch als Verdunstungsschutz. Außerdem heizt sich die Erde darunter besser auf, ein Vorteil für den Anbau von Gurken, denn die Wurzeln mögen es warm. Bei Gurkenpflanzen muss auch auf die Temperatur des Gießwassers geachtet werden, denn die Wurzeln mögen es nicht kalt. Als Partnerpflanzen eignen sich Kohlarten wie Kohlrabi, aber auch Mangold und Dill, der ohnehin Pflicht für frischen Gurkensalat ist.

Tipp: Da es im Hochbeet manchmal auf ein Mal zu viel zu ernten gibt, was geerade auf Gurken zutrifft, sollte man wissen, dass die ideale Lagertemperatur von Gurken zwischen 10 und 15 Grad liegt. Im Keller oder in der Speisekammer sollten sie nicht neben Obst und Gemüse liegen, das Ethylen abgibt, denn dieses Reifungsgas von Tomaten, Äpfeln oder Birnen lässt sie vorzeitig verderben. Fehlt ein geeigneter Lagerraum, verwahrt man Gurken im Gemüsefach des Kühlschranks, wo sie bis zu einer Woche lang frisch bleiben. Im Bio-Frost-Fach halten sie auch zwei Wochen. Angeschnittene Gurke hält sich dort etwa zwei Tage, wobei man offene Schnittstellen mit Klarsichtfolie bedeckt, Gurkenscheiben oder -stücke sollte man in Boxen füllen. Einfrieren eignet sich nicht als Methode, den Gurken enthalten zu viel Wasser.

Quelle

https://www.mdr.de/mdr-garten/pflegen/rankhilfe-gurke-hochbeet-100.html (19-06-02)




2 Gedanken zu „Gurken im Hochbeet“

  1. Milchsäurebakterien sind ein unnatürlicher, aber ausgesprochen effizienter Feind des Echten Mehltaus. Und deshalb bei vielen Gärtnern die beliebteste Haushaltswaffe, um den Pilz von den Pflanzen zu verjagen. Richtig angewendet, besiedeln die Bakterien die Blattoberseite der betroffenen Pflanzen und machen dem nervigen Pilzrasen damit das Überleben schwer bis unmöglich. Dazu stärkt das in Milch, aber auch Molke und Buttermilch enthaltene Natriumphosphat die Abwehrkräfte der befallenen Pflanze. Man schlägt also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Und das Beste: Das kinderleicht herzustellende Präparat kann auch vorbeugend eingesetzt werden.
    Tipp: Vermischen Sie Roh- oder Vollmilch im Verhältnis 1:8 bis 1:10 mit Wasser. Auf 200 Milliliter Milch kommen in diesem Fall 1,6 bzw. zwei Liter Wasser. Füllen Sie den Mix in eine Sprühflasche. Und dann: Feuer frei – am besten mehrmals die Woche und möglichst bei trockenem Wetter.
    Bei Falschem Mehltau verfehlt das Milch-Wasser-Gemisch seine Wirkung. Hier befällt der Pilz vor allem die Blattunterseiten. Die sind mit der Sprühmethode nur sehr umständlich und kaum vollständig zu erreichen.
    Wichtig: Das Milch-Wasser-Gemisch entfaltet seine Wirkung vor allem und am besten bei leichtem Befall mit Echtem Mehltau.

  2. Mehltau bekämpfen mit einem Milch-Wasser-Mix

    Pflanzen Sie die Gurken dann in das Hochbeet, wenn es nachts keinen Frost mehr gibt. Ganz sicher können Sie sich nach den Eisheiligen Mitte Mai sein. Gurken werden als kleinen Pflänzchen ins Hochbeet gesetzt. Gurken sollte man möglichst nicht mit Tomaten im Hochbeet pflanzen, denn sie Pflanzen können bei zu wenig Abstand Krankheiten und Erreger ganz aufeinander übertragen. Außerdem sind beide Starkzehrer, brauchen regelmäßige Düngung und viele Nährstoffe. Während es Tomaten trocken und warm mögen, mögen Gurken es eher feucht.
    Gute Nachbarn für Gurken sind im Hochbeet Kohl, Dill, Lauch, Kopfsalat und Rote Bete. Gurken nie mit kaltem Wasser gießen. Überreife Gurken schmecken übrigens auch nicht. Achten Sie deswegen darauf, dass Sie die Gurken rechtzeitig ernten.
    Pflanzen Sie die Gurken am besten auf die Südseite des Hochbeets. Man kann die Gurkenpflanzen an einem Geländer oder an eine Ranke befestigen oder die Pflanzen einfach über den Rand des Hochbeets hinüberwachsen lassen. Erde luftig und locker halten. Gurken können sich nicht gut entwickeln, wenn sie über zu wenig Platz verfügen. Die Pflanzen brauchen mindestens einen Abstand von zwanzig Zentimetern zueinander. Sie können im Hochbeet übrigens die unterschiedlichsten Gurken anpflanzen und sich an Schlangengurken, Zitronengurken oder Einlegegurken erfreuen.

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