Gartentrend Square Foot Gardening

Square Foot Gardening, also das Gärtnern im Quadrat, wurde bereits vor über 40 Jahren, Anfang der 1980er Jahre, in den USA von Mel Bartholomew ntwickelt. Anstatt größere Flächen mit weit auseinanderliegenden Pflanzen zu bewirtschaften, erfand Bartholomew ganz einfach das Gärtnern im Quadrat: Innerhalb eines Beets werden kleine Quadrate angelegt, in denen dann die einzelnen Gemüsesorten gepflanzt werden, d. h., so befindet sich alles in einem überschaubaren Rahmen und wertvolle Ressourcen, wie Platz und Wasser gespart. Square Foot Gardening ist für das Hochbeet geradezu prädestiniert. Mithilfe des Square Foot Gardenings erzeuget man bei etwas planvoller Vorgehensweise auch auf der Terrasse einen überzeugenden Ertrag. Zunächst muss man die passende Quadratgröße für Ihdasr Hochbeet zu ermitteln, meist Quadrate im Format von 30×30 Zentimeter oder 40×40 Zentimeter. Dann schneidet man Holzstäbe in der entsprechenden Länge zurecht und unterteilt damit die Gesamtfläche in die einzelnen Quadrate. Alternativ kann man die einzelnen Quadrate mithilfe einer stabilen Schnur trennen. Beim Pflanzen der verschiedenen Arten sollten man darauf achten, dass hochwachsendes Gemüse nicht den anderen das Licht wegnehmen, auch muss der Nährstoffbedarf zueinander passen – siehe dazu den Beitrag “Zehrer“.

Quelle

https://praxistipps.focus.de/square-foot-gardening-das-steckt-hinter-dem-gartentrend_131907 (21-05-03)

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Vom Hochbeet auf den Tisch

Garden to table ist ein neues Kochbuch von Benjamin Perry, der ein Hochbeet-Ratgeber und Kochbuch in einem ist. Ben kocht schon fast sein ganzes Leben lang. Zehn Jahre in der Sternegastronomie haben ihn geprägt, davor und danach viele weitere Stationen, Projekte, Menschen, Erfahrungen. Es folgten der Küchenmeister und das Studium zum »Staatlich geprüften Gastronomen« in der Hotelfachschule Heidelberg. Und jetzt, einige Jahre und vier Kinder später, geht er neue Wege – als kulinarischer Berater, Autor, Kräutergärtner und als Koch in seiner eigenen Kochschule.

Vom Hochbeet an den Herd bietet Profikoch Benjamin Perry in »Garden to Table« 50 innovative Rezepte für jede Jahreszeit. Dazu gibt es zahlreiche Infos und Tipps zu Anbau, Gartenkunde, Ernte und Haltbarmachen von Gemüse. Obst, Gemüse und Kräuter selbst anzubauen, ist voll im Trend. Regionaler, saisonaler und mehr bio geht nicht. Benjamin Perry zeigt, wie der Eigenanbau klappt und liefert moderne, innovative Rezepte für jede Jahreszeit: Im Frühling gibt es Spinat, gebackenes Eigelb, Radieschengrün, im Sommer Tomate, Pfeffer, Forelle, im Herbst Radicchio, Pasta, Kichererbsen« und im Winter Rosenkohl, Gnocchi, Parmesan.

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Beschriftung oder Hochbeetplan

Grundsätzlich ist es auch ratsam, die jeweiligen Pflanzensorten zu beschriften, damit man nicht vergisst, welchen Samen man eigentlich gesetzt hat. Gerade das Hochbeet, in dem man viele verschiedene Sorten anpflanzt, kann schon einmal sehr durcheinander und konfus wirken. Junge Triebe vom Pflanzen sehen sich nämlich sehr, sehr ähnlich. Diese kann man dann nämlich nicht mehr sicher unterscheiden.

Für mehr Überblick sorgt hier eine Beschriftung der Pflanzenarten. Eine weitere Möglichkeit ist es, sich einen schriftlichen Hochbeetplan zurechtzulegen, wie man das Hochbeet bepflanzen möchte. Dabei kann man schon auf die verschiedenen Nachbarschaften der Pflanzen und die richtigen Pflanzabstände Rücksicht nehmen.

Hochbeet Plan Pflanzplan

Das gilt auch für in Töpfen vorgezogene Pflanzen.

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Upcycling: Hochbeete aus Schultischen

Das Main-Echo vom 28. April 2021 berichtete von Abfallwirtschaft, Müllvermeidung, Müllverwertung und Wiederverwertung, das die Klasse L4 der Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule in Miltenberg schon mehrere Wochen beschäftigte. Ihr großes Projekt war die Idee zum Upcycling der alten, beschädigten Schultische. Dafür wurden die am besten erhaltenen Tischplatten ausgewählt, Kanthölzer aus dem Abfall der Holzwerkstatt gekramt, mit Akkubohrer/-schrauber, langen Holzschrauben und Beilegscheiben, Metermaß und Bleistift die nötigen Utensilien zurechtgelegt. Wie im Geometrieunterricht geübt ging es ans Ausmessen und Anzeichnen, außerdem musste mit dem Holzbohrer mit aller Sorgfalt genau in die Markierung gezielt werden. Mädchen wie Jungs bohrten vor und schraubten die Tischplatten an die Kanthölzer. Anhand der früheren Stifte-Rille an den Tischen, die jetzt als Griffleiste nutzte, war auch der Transport in den Schulgarten kein Problem.

Unten verteilten die Kinder die Zweige vom Adventskranz und anderes grobes Material, der Karton durfte auch verwendet werden, denn Regenwürmer mögen Pappe. Immer mal wieder kam eine Schicht Erde dazwischen. Mit Feuereifer schaufelten die Schülerinnen und Schüler den Inhalt des angesammelten Komposts in Eimer und verteilten ihn ins Hochbeet. Sie staunten, wie viele Bewohner (Regenwürmer, Kellerasseln, Tausendfüßler) sie im Kompost wuseln und krabbeln sahen. Nach zwei Stunden war das Beet gefüllt. Die ersten Erdbeerpflanzen aus dem letzten Jahr und das kleine Frühbeet-Kistchen, in dem Kohlrabi und Salat schon gut entwickelt waren, durften umziehen.

Quelle

https://www.main-echo.de/unser-echo/gruppen/Foerderzentrum-Miltenberg;verein0,3877,B::es-war-einmal-upcycling-von-schulmoebeln-art-7281416 (21-04-28)

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Hochbeet in der Terrassenarchitektur

Ein Hochbeet auf einer Dachterrasse trägt zu einer harmonischen Terrassenarchitektur bei, wobei freistehende Hochbeete eine Terrasse strukturieren und eine schöne Alternative zum klassischen Gitter oder Sichtschutz bilden. Ein Hochbeet muss nicht freistehen, denn man kann es genauso gut an eine benachbarte Hauswand oder einen Schornstein anlehnen, was den Vorteil hat, dass das Beet einerseits Schatten erhält, andererseits aber auch von der Wärmespeicherfunktion der Mauer oder eines Schornsteins profitiert. Wie bei normalen Hochbeeten im Garten kann man die Einfassung aus Holz gestalten, wobei man möglichst stabile Holzbohlen verwenden sollte. Gut geeignet für Terrassenhochbeete sind vor allem witterungsbeständige Holzsorten wie Douglasie, Eiche oder Lärche. Zwar ist Tannenholz preiswerter, doch sollte man darauf achten, dass das Holz ausreichend imprägniert ist, damit es in der auf Dächern doch heftigeren Witterung keinen Schaden nimmt. Auf Terrassen bietet sich vor allem eine Einfassung aus Stein oder Ziegel an, denn Steine sind anders als Holz auf jeden Fall witterungsbeständig und resistent gegen Fäulnis. Auch Metall etwa in Form von Wellblechplatten kann zur Gestaltung eines Hochbeetes verwendet werden, doch besitzt Metall eine gute Wärme- und Kälteleitfähigkeit. Zwar gibt es im Fachhandel auch fertige Bausätze für Hochbeete aus Kunststoff, doch lässt in diesen Fällen oft die Optik und die Stabilität zu wünschen übrig, wobei auch die Witterungsanfälligkeit für Probleme sorgen kann. Zwar sind die meisten Hochbeete rechteckig bzw. kastenförmig, doch sind der Fantasie bei der Gestaltung von Hochbeeten keine Grenzen gesetzt, denn sie können auch rund oder geschwungen angelegt werden, was auf einer Terrasse oder auch auf einer Dachterrasse besonders natürlich und harmonisch wirken kann. Hochbeete können aber auch sechs- oder achteckig sein, wobei immer darauf zu achten ist, dass man von allen Seiten einen guten Zugang für Pflanzung, Betreuung und Ernte hat.

Zur Optik kommt auch die Struktur der Bepflanzung, damit alle Pflanzen ausreichend Sonnenlicht bekommen und sich nicht gegenseitig beschatten, sollte man auf ihre Wuchshöhe achten. Großwüchsige Pflanzen wie z. B. Paradeiser, Mangold oder Paprika sollte man am besten an den Rand setzen bzw. an die nördliche Seite eines Hochbeets setzen. Zucchini, Gurken, ­Melonen oder auch Kapuzinerkresse sind ausladende Rankgewächse, die am besten über den Rand des Hochbeetes nach unten wuchern können, denn dort sind ihre Blätter dekorativ und beschatten auch die Seitenwand, was für die benötigte Gießmenge von Vorteil ist und sich das Hochbeet im Sommer nicht so stark aufheizt.

Siehe dazu auch das autarke Hochbeet-System mit automatischer Solarpumpe!

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