Hochbeetentfernung

Die Augsburger Allgemeine meldet am 11. September 2020, dass die Stadt das Hochbeet der Klimacamp-Aktivisten an der Maxstraße entfernt hat, d. h., dieses Hochbeet in der Maxstraße durfte nicht stehen bleiben.

Plus Klimaaktivisten hatten einen Pflanztrog mit Fahrradständern in der Maximilianstraße aufgebaut. Die Stadt Augsburg ließ ihn einen Tag später wieder entfernen. Erst am Mittwochmorgen hatten die Aktivisten des Klimacamps das Hochbeet auf einem Auto-Parkplatz in der Maximiliansstraße aufgebaut. Nun ist es schon wieder weg. Die Stadt hat es entfernen lassen.

Die Stadtverwaltung ließ das Hochbeet inzwischen entfernen. Augsburgs Baureferent Gerd Merkle bewertet den Vorfall als “rechtswidrigen Eingriff in den öffentlichen Verkehrsraum“. Da es sich aber um ein erstmaliges Vergehen handele, sehe die Stadt zunächst von einem Verfahren gegen das Klimacamp ab.

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Hochbeete in der 72-Stunden-Aktion

Im Fernsehmagazin “kreuzplus unterwegs” berichtete man überdie 72-Stunden-Aktion, die im vergangenen Jahr bundesweit stattfand, wobei sich zahlreiche Jugendliche in ganz Deutschland an der Sozialaktion beteiligten. Ziel war es eine gemeinnützige soziale, ökologische, interkulturelle oder politische Aufgabe in 72 Stunden umzusetzen. Auch im Bistum Eichstätt haben sich zahlreiche Jugendliche daran beteiligt. Im schwäbischen Fünfstetten und in Nürnberg haben sich die Jugendlichen für ein ökologisches Projekt entschieden. In Fünfstetten entstanden eine Blühwiese, ein Hochbeet und ein Insektenhotel. In Nürnberg haben die jungen Menschen den Parkplatz vor der Kirche nachhaltig verschönert. Wild wuchernde Büsche, in denen jede Menge Müll lag, haben sie entfernt und ein Hochbeet gebaut.

Quelle: Donaukurier vom 8. September 2020

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Bewässern von Hochbeeten mit Ollas

Ein Olla ist ein poröser unglasierter Tontopf der zur Bewässerung von Hochbeeten genutzt werden kann und dient den Kulturpflanzen in Trockenzeiten als Wasserspeicher. Das Wort Olla kommt aus dem Spanischen und bedeutet Topf, doch die Bewässerungstöpfe werden nicht nur im spanischsprachigen Südamerika schon lange verwendet, sondern wurden früher vorwiegend in Wüstengebieten zur Bewässerung von Gärten eingesetzt. Herkömmliche Ollas sind bauchige Töpfe oder Flaschen aus unversiegeltem Ton, die in die Erde eingegraben werden und über den Flaschenhals, der aus der Erde herausragt, mit Wasser befüllt, sodass sie es sehr langsam über das wasserdurchlässige Material wieder abgeben können.

Man kann Ollas aber auch selber aus unglasierten Tontöpfen selber bauen, wobei der kleinere Topf kopfüber in den größeren Topf passen soll, sodass der Rand nur geringfügig im größeren Topf verschwindet. Eine genaue Beschreibung findet sich im unten angeführten Link

Link: https://www.smarticular.net/ollas-selber-bauen-bewaesserungssystem-garten-hochbeet/ (20-08-25)

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Demenzgarten mit Hochbeet

In Singen gibt es einen kleinen Demenzgarten der Johanniter in der Zelglestraße 8, in dem, während man über einen Rundweg um ein Hochbeet spaziert, Erinnerungen an früher angestoßen werden sollen. Dies soll etwa geschehen, indem Pflanzen alle Sinne anregen, also z.B. Geruch- und Tastsinn. Ein Demenzgarten soll ein Ort zum Wohlfühlen sein und die Gäste im Garten betrachten Japanisches Blutgras und Roten Sonnenhut sowie eine englische Rose. Sie riechen an Flieder, Pfefferminze und Thymian. Eine Dame mit weißen Haaren steckt sich  eine Johannisbeere in den Mund, ein Herr fährt mit seinem Rollator zum Hochbeet und atmet den Duft des Lavendels ein. Es handelt sich um eine der Gruppen von den Johannitern für Menschen mit leichter Demenz. Zwei dieser Gruppen treffen sich im Sommer bei gutem Wetter hin und wieder im Demenzgarten. Die Zeit im Garten soll alte Erfahrungen wiederbeleben, denn Gärten wecken Erinnerungen, denn viele Menschen, die heute von einer Demenz betroffen sind, haben früher selber gegärtnert oder in der Landwirtschaft gearbeitet. Sehen, Riechen, Hören, Fühlen und Schmecken wirken wie ein Fotoalbum, das Bilder an früher Erlebtes vor dem inneren Auge vorbei ziehen lässt.

Quelle

https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/ein-garten-soll-das-erinnern-ankurbeln-ein-blick-in-besonderes-gruen-fuer-demenzkranke;art372458,10595338 (20-08-24)

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Aus Parkplätzen mach Hochbeete ;-)

Der Kölner Stadtanzeiger vom 16. August 2020 meldet, dass aus Kölner Parkplätzen Hochbeete werden. Aktivisten haben in Abstimmung mit der Stadt sechs Parkplätze im Vringsveedel und im Pantaleonsviertel kreativ umgebaut.

Ob Hochbeet, Sitzgelegenheit oder Bühne für Musiker — die Ideen sind vielfältig.

Das Projekt „Mut zur Lücke“ stößt allerdings nicht bei allen auf Gegenliebe. Diesen Mut zur Lücke“ haben alle bewiesen, die an dem Projekt gleichen Namens beteiligt waren: Anwohner, Aktivisten der Agora und nicht zuletzt die Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Denn in Köln – und dann auch noch in der Südstadt – Parkplätze in Sitzgelegenheiten mit Hochbeeten umzuwandeln, ist ein Unterfangen, das nicht ausschließlich auf Gegenliebe stößt.

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