Hochbeet statt Gewächshaus

Gewächshäuser kann man komplett im Baumarkt kaufen oder vom Landschaftsgärtner bauen lassen, wobei günstige und gute Gewächshäuser recht teuer sein können. Hochbeete bieten sich als kostengünstige und platzsparende Alternative zum Gewächshaus an. Häufig sind sie 80 Zentimeter und einen Meter breit. 70 Zentimeter Tiefe bieten sich an, damit man noch bequem an das hintere Ende kommt. Wenn das Hochbeet von beiden Seiten bearbeitet werden kann, darf es doppelt so tief sein. Hochbeete sollten möglichst den ganzen Tag Sonne abbekommen, also eine Nord-Süd-Ausrichtung haben, und ein Hochbeet bietet den Pflanzen aufgrund seines Abstands zum Boden rund fünf Grad mehr Wärme.

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Kritik am Hochbeet

In Pinkafeld gab es Kritik aus Bevölkerung an den Hochbeeten, die am 11. März 2019 im Schlosspark aufgestellt wurden. und die Obstbäume sollen in naher Zukunft ebenfalls gepflanzt werden. Zum Projekt Essbaren Gemeinde gab es Stimmen in der Bevölkerung, die dem Projekt kritisch gegenüberstehen. Miriam Kayer sagt dazu, dass man Projekten zuerst eine Chance geben muss, bevor man sie ablehnt. Sie sieht in diesem Projekt sehr viel Potential, da es einen deutlichen Mehrwert für die Bevölkerung von Pinkafeld aufweist und Schülern einen praxisnahen Unterricht ermöglicht. Das Projekt solle dazu dienen, dass die Bewohner nun die Möglichkeit haben, Obst und Gemüse aus dem Park zu ernten. Jede Person, die den Park besucht, kann sich Kräuter, Erdbeeren, Äpfel oder auch Birnen mit nachhause nehmen und weiterverwerten. Es wurde hier schulübergreifend gearbeitet, denn die Berufsschule Pinkafeld hat im Zuge des Unterrichts die Hochbeete angefertigt und auch die NMS Pinkafeld kann ebenfalls von diesem Projekt profitieren.Die Schüler sollen dabei praktisch lernen können, wie zum Beispiel ein Hochbeet befüllt wird, wie man Obst und Gemüse anpflanzt und diese dann anschließend erntet und weiterverwertet werden.

Quelle

https://www.meinbezirk.at/oberwart/c-lokales/oeffentliche-hochbeete-im-schlosspark-aufgestellt_a3253812 (19-03-12)

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Saatbänder und Saatteppiche im Hochbeet

Saatbänder bestehen aus einem langen und schmalen sowie biologisch abbaubaren Vliesstoff, in den die einzelnen Saatkörner bereits im idealen Abstand zueinander integriert worden sind. Sie ermöglichen eine Aussaat von Blumen und Gemüse in geometrischen Mustern, ohne auf den Abstand der Saatkörner achten zu müssen. Die Saatbänder einfach ausrollen, angießen, mit Erde abdecken und feucht halten. Wer etwa Karotten mit einem Saatband aussät, erspart sich später das Vereinzeln der jungen Karotten.

Saatbänder bieten sich auch überall dort an, wo es schnell gehen soll und wo man nicht viel Arbeit mit der Aussaat von Kräutern oder Gemüse haben möchte. Saatbänder gibt es zu den verschiedensten Kräutern und Gemüsen, wobei hier das Saatgut in einem Papierband untergebracht ist und einfach in die Erde gelegt wird. Dabei vereinen Saatbänder viele Vorteile in sich, denn die Samenkörner befinden sich in einem Schutzpapier, sodass samenpickende Vögel hier keine Chance haben, die Saat zu stehlen.

Um mit einem Saatband erfolgreich zu sein, sollte man das Beet umgraben und ein wenig düngen. Dann wird eine Saatfurche gezogen, die zwischen einem und zwei Zentimetern tief sein sollte. In diese Furche wird dann das Saatband eingelegt. Wichtig ist es, die Saat anzufeuchten, bevor die Erde darauf geschüttet wird.

Auch Saatteppiche aus biologisch abbaubarem Vlies sind praktisch für die ersten Aussaaten im Hochbeet. Sie werden mit der Schere auf die Beetmaße zugeschnitten, und wie bei Saatbändern sind die Samen im richtigen Abstand, zusätzlich aber versetzt zueinander eingebettet. Gegenüber der Reihensaat braucht man so bei gleicher Pflanzenzahl bis zu einem Drittel weniger Fläche in seinem Hochbeet, und Platz ist im Hochbeet immer kostbar!

TIPP: Wem Saatbänder zu teuer sind, kann sie auch selber etwa mit Hilfe von Toilettenpapier oder Küchenpapier erzeugen.

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